Richtlinien und Gesetze
Verständliche Erklärungen zu den wichtigsten Gesetzen und Standards der digitalen Barrierefreiheit – von BFSG und BITV 2.0 über WCAG 2.2 bis zu PDF/UA.
Die Regelwerke rund um digitale Barrierefreiheit greifen ineinander: EU-Richtlinien werden in nationales Recht umgesetzt, internationale Standards bilden die technische Grundlage, Branchen-Normen ergänzen spezifische Anwendungsfelder. Wer den Überblick behalten will, muss die Hierarchie verstehen.
Diese Sammlung führt durch die wichtigsten Dokumente – sortiert nach einer pragmatischen Reihenfolge: erst die nationalen Gesetze, die direkt für Unternehmen gelten, dann die technischen Standards, die definieren, was „barrierefrei" konkret bedeutet, dann spezialisierte Normen wie PDF/UA sowie der europäische Rahmen ( EAA, EN 301 549).
Aktuelle Artikel
Gesetze, Standards und ihre Anwendung in der Praxis
- 01
BFSG: Wer ist betroffen?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ist seit Juni 2025 in Kraft. Welche Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen fallen darunter und welche Pflichten ergeben sich daraus?
- 02
BITV 2.0: Pflichten für öffentliche Stellen
Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung gilt für Bund, Länder und Kommunen – inklusive Erklärung zur Barrierefreiheit und Feedback-Mechanismus.
- 03
WCAG 2.2: Der internationale Standard
Die Web Content Accessibility Guidelines sind die technische Grundlage aller deutschen und europäischen Barrierefreiheitsregelungen – mit 86 Erfolgskriterien in drei Konformitätsstufen.
- 04
Die vier WCAG-Prinzipien (POUR)
Wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust – die vier Grundpfeiler, unter denen alle 86 Erfolgskriterien einsortiert sind.
- 05
Konformitätsstufen A, AA und AAA
Warum die meisten Gesetze AA fordern, was AAA in der Praxis bedeutet und welche Kompromisse bei Stufe A bewusst eingegangen werden.
- 06
Neue Kriterien der WCAG 2.2
Neun neue Erfolgskriterien gegenüber WCAG 2.1 – mit Fokus auf mobile Bedienung, kognitive Barrieren und Tastaturfokus.
- 07
PDF/UA: Standard für barrierefreie PDFs
ISO 14289 definiert, was ein PDF erfüllen muss, um als barrierefrei zu gelten – mit Anforderungen an Tag-Struktur, Lesereihenfolge und Metadaten.
- 08
WCAG versus PDF/UA
Wo überschneiden sich die beiden Standards, wo ergänzen sie sich und welcher gilt wann? Eine vergleichende Einordnung mit Praxisbezug.
- 09
European Accessibility Act (EAA)
Die EU-Richtlinie, aus der das BFSG hervorgegangen ist – mit Geltungsbereich, Zeitplan und Verhältnis zu den nationalen Umsetzungsgesetzen.
- 10
EN 301 549 verstehen
Der europäische ICT-Standard, der WCAG mit zusätzlichen Anforderungen für Software, Hardware und Dokumente verbindet – Aufbau, Versionen, Anwendung.
- BFSG-Bußgelder und MLBF – was die Marktüberwachungsstelle prüft und welche Sanktionen drohen.
- Erklärung zur Barrierefreiheit – Pflichtbestandteile, Formulare und gute Beispiele aus der Praxis.
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Praxisartikel zu barrierefreien PDFs – LibreOffice, Word, Excel, LaTeX, Typst, Quarto.
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