Themensammlung

Barrierefreie Bedienung & Interaktion

Praxisartikel rund um das WCAG-Prinzip „Bedienbar": Tastatur, Gesten, Zeigeraktionen und Einblendungen, also alles, womit Menschen eine Website tatsächlich steuern.

Ob eine Website barrierefrei ist, entscheidet sich oft nicht beim Aussehen, sondern beim Bedienen: Komme ich mit der Tastatur durch das Formular? Kann ich das Karussell ohne Wisch-Geste steuern? Verschwindet der Hilfetext, bevor ich ihn lesen konnte? Hinter diesen Fragen steht das WCAG-Prinzip „Bedienbar" (Operable): Eine Oberfläche muss mit unterschiedlichsten Eingabewegen funktionieren, von der Maus über die Tastatur bis zu Schalter-Systemen und Sprachsteuerung.

Die Artikel dieser Sammlung nehmen sich die Interaktionsmuster einzeln vor: immer mit den zugehörigen WCAG-Kriterien, konkreten Code-Beispielen und einer Test-Checkliste, belegt mit den offiziellen W3C-Quellen.

Aktuelle Artikel

Tastatur, Gesten und Einblendungen: das Prinzip „Bedienbar" in der Praxis

In Vorbereitung

Diese Artikel sind in Arbeit. Sie zeigen, in welche Richtung diese Sammlung wächst, immer entlang der Operable-Kriterien der WCAG 2.2.

  • Zeichen-Tastenkürzel (WCAG 2.1.4) Einzelne Buchstaben als Shortcut sind praktisch, bis die Sprachsteuerung sie versehentlich auslöst: warum Tastenkürzel abschaltbar oder umbelegbar sein müssen.
  • Beschriftung im zugänglichen Namen (WCAG 2.5.3) Wer per Sprache bedient, sagt, was auf dem Button steht: Das sichtbare Label muss sich im zugänglichen Namen wiederfinden.
  • Bewegungsaktivierung (WCAG 2.5.4) Schütteln zum Rückgängigmachen, Neigen zum Blättern: Funktionen über Gerätebewegung brauchen eine Bedienelement-Alternative und müssen abschaltbar sein.

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